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TTH 2.0: Ein neuer Meilenstein für das Testzentrum Tragstrukturen Hannover

TTH 2.0: Ein neuer Meilenstein für das Testzentrum Tragstrukturen Hannover

Das Test Centre Support Structures Hannover (TTH) erhält 11,6 Millionen Euro für die Modernisierung und Erweiterung seiner Forschungsinfrastruktur. Mit TTH 2.0 werden die Großversuchskapazitäten für die nächste Generation von Windenergie-Tragstrukturen deutlich ausgebaut.

Großartige Neuigkeiten für die Windenergieforschung an der Leibniz Universität Hannover!

Wir freuen uns, einen wichtigen Meilenstein für das Test Centre Support Structures Hannover (TTH) bekannt geben zu können: Rund 11,6 Millionen Euro Fördermittel wurden für die Modernisierung und den Ausbau der Forschungsinfrastruktur im Rahmen von TTH 2.0 bewilligt.

Durch den Ausbau werden die Großversuchskapazitäten des TTH erheblich erweitert. Geplant sind unter anderem eine neue Versuchshalle mit Prüfeinrichtungen für Lasten von bis zu 10 MN, moderne Messtechnik sowie eine modernisierte Baugrundversuchsgrube. Diese Entwicklungen schaffen neue Möglichkeiten für die Erprobung und Entwicklung der nächsten Generation von Tragstrukturen für die Windenergie. Unter der Leitung von Prof. Elyas Ghafoori (Geschäftsführender Direktor des TTH) und Prof. Raimund Rolfes (Stellvertretender Leiter und Mitgründer des TTH) sowie gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern des TTH-Direktoriums, dem Managementteam und den engagierten Mitarbeitenden vereint das Testzentrum weiterhin Expertise über Institute und Fachdisziplinen hinweg, um die experimentelle Großforschung in den Bereichen Windenergie und Tragwerksingenieurwesen voranzutreiben.

Seit seiner Gründung im Jahr 2014 bietet das TTH eine einzigartige Forschungsumgebung für die Untersuchung von Tragstrukturen für Onshore- und Offshore-Windenergieanlagen in enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (IWES). Mit TTH 2.0 beginnt nun ein neues Kapitel, das noch ambitioniertere Forschungsvorhaben in den kommenden Jahren ermöglichen wird. Wir gratulieren dem gesamten TTH-Team sowie allen Beteiligten herzlich zu diesem bedeutenden Erfolg und dazu, TTH 2.0 möglich gemacht zu haben.

Unser besonderer Dank gilt dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) für die Förderung sowie dem Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH (PtJ) für die Unterstützung bei der Umsetzung des Projekts.